Der heute gebräuchliche Name Krankensalbung, früher: letzte Ölung, trifft die Bedeutung dieses Sakramentes besser. Sie wird von einem Priester meist einem sehr kranken Menschen gespendet. Hierdurch zeigt sich, dass Gott dem Menschen auch in seinem Leiden beistehen, und so den Kranken an Seele und Leib stärken will. Schon die Bibel berichtet, wie Jesus Kranken geholfen und sie geheilt hat. Auch seine Jünger salbten Kranke mit Öl.
Beim Spenden der Krankensalbung legt der Priester dem Gläubigen die Hände auf und salbt ihm mit geweihtem Öl Stirn und Hände. Dabei spricht er:
"Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen und stehe dir bei mit der Kraft des heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich; in seiner Gnade richte er dich auf." Die Feier der Krankensalbung kann allein mit dem Kranken, besser aber im kleinen Kreis der Familie in der Wohnung stattfinden. Ebenso kann auch in einem gemeinsamen Gottesdienst die Krankensalbung gespendet werden.
Wir laden Sie ganz herzlich, ein sich im
Pfarrbüro der Kirchengemeinde / Seelsorgeeinheit Hohenstoffeln-Hilzingen zu melden, wenn Sie die Spendung der Krankensalbung bei sich zuhause wünschen.